Nora

Nora kam zusammen mit ihrem damaligen Gefährten Marian zum Haufen der Abtrünnigen.

Das junge Paar war nach langer Wanderschaft aus dem Exil zurückgekehrt und fand sein Zuhause nur noch Ruinen vor. Die verkohlten Reste ihrer Elternhäuser waren bereits von Unkraut überwuchert und nur wenig erinnerte an die einst so mühselig errichtete Siedlung im eisigen Brattahlíð. Vor fünf Jahren waren sie nach Vinland aufgebrochen um an der Seite Leif Eriksons Vinland zu erkunden, doch diese fremde Welt brachte den beiden kein Glück.

Hunger und Krankheit trieben die wenigen Überlebenden wieder zurück nach Grönland, doch dort wartete eine böse Überraschung auf sie. Im Streit um das wenige fruchtbare Land hatten sich beide Familien gegenseitig ausgelöscht und übrig blieb nur die Trauer in den Herzen.

Ohne Zuhause und Halt verließen sie Grönland, um im fernen Europa ihre letzten lebenden Verwandten aufzusuchen. Auch diese Suche erwies sich leider als vergeblich und so wanderten die beiden vollkommen ziellos durch die alte Welt.

Da liegt es nur nahe, dass sie in der familiären Gemeinschaft der Abtrünnigen ihr neues Zuhause fanden und seitdem mit Harbardsons Haufen durch die Wälder ziehen. Auch wenn die Verbindung zu ihrem ehemaligen Gefährten nicht von Dauer war, stehen die beiden Freunde bis heute die Abenteuer mit den anderen durch. Dabei zeigt Nora sowohl ihre handwerkliche Begabung und Kochkunst, als auch ihren Wert als treue Kumpanin und mitfühlende Zuhörerin.

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