Chrissy

Als Tochter eines erfolgreichen Kaufmannes wurde Christina in eine Welt hineingeboren, die von Reichtum und Glück bestimmt war. Da sie das einzige Kind des wohlhabenden Vaters war, genoss sie eine Ausbildung zur gewieften Händlerin und Verwalterin.

Mitten in die heile Welt aus Zahlen und Münzen platzte ein grausames Attentat, welches aus Habgier und Missgunst entstand. Enteignet und mittellos suchte Christina ihr Glück in der Ferne, um sich in fremden Gefilden eine neue Existenz aufzubauen.

Schnell musste sie feststellen, dass oft weniger das Talent als die Beziehungen den Weg zum Erfolg ebnen. Als Namenlose unter den Etablierten erkämpfte sie sich schwer das Notwendigste zum Überleben.

Eines Abends kam ein kleiner Mann zu ihr, der sie bat einige persische Münzen in Silberdukaten zu tauschen. Geschäftig erledigte sie den Wechsel, doch die Folgen dieser Transaktion waren ihr nicht bewusst.

Heimlich hatte der Anführer des kleinen Mannes sie durch einen Spalt in der Türe beobachtet. Am nächsten Tag stand er selbst in ihrem kleinen Laden und machte der jungen Frau ein Angebot.

Zu reisen, an seiner Seite, und bis dahin nie gekannte Abenteuer zu erleben, das Ende der Welt zu sehen und den Tag nur nach der Sonne zu richten. Für Christina war das Angebot zu verlockend und so beschloss sie, an der Seite des Kommandanten der Abtrünnigen durch die Welt zu reisen und ihr Glück auf diesem Pfade zu suchen.

Auch wenn das Glück an der Seite des Kommandanten nicht von Dauer war, ist sie bis heute ein geschätztes und respektables Mitglied der Abtrünnigen.

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